Achtsam und zugewandt biete ich unheilbar erkrankten Menschen einen ihren gesundheitlichen Einschränkungen entsprechenden kreativen Handlungs- und Erprobungsraum an, in dem sie mit allen Sinnen erfahren, erproben, tasten, erlauschen und erleben können. Meine Klienten können selbstbestimmt und ohne künstlerisch-qualitativen Anspruch explorieren und ein – wie auch immer geartetes bleibendes oder flüchtiges, temporäres – Werk, eine Erinnerung oder einen Funken Neues erschaffen. Dabei sind intermediale Zugänge, die z. B. aus der Bildenden Kunst, der Poesie, der Musik bzw. des Gesangs, Tastens und Formens schöpfen, möglich. Jeder Mensch hat kreatives Potential – auch unheilbar schwererkrankte Menschen haben, davon bin ich überzeugt, diese kreative Energie, wenn auch nicht im alltäglichen Sinne. Ich stehe ihnen zur Seite und ermutige sie mit individuell angepassten, niederschwelligen Angeboten, den Raum selbstbestimmt zu nutzen und die Ressource zu spüren.