Sich im Bereich der Bildenden Kunst aktiv selbst schaffend zu betätigen, ist für viele Menschen ungewohnt und neu. Es bedarf Mut, sich auf einem weißen Blatt Papier mit gewählten Farben auszubreiten. Gerade Menschen, die gerne und viel kognitiv arbeiten, die das Wort und die Lyrik schätzen, bedienen sich gerne eben dieser Worte. Auch in professionellen Umgebungen, wie z.B. Unternehmen, ist die Bildende Kunst nicht selten ein fachfremdes Genre. Der Zugang aus dem Bereich der Poesie – im weiten Sinne – kann hier am ehesten als künstlerische Intervention ohne große Hürden ausprobiert werden. Das Storytelling kann hier eine leicht zugängige Intervention sein, denn Menschen können aus ihrem Berufsleben Geschichten erzählen. Das Storytelling kann hier eine neue Färbung erhalten – eine, die Phänomene vor Augen führt und einen Explorations- und Erprobungsraum für Vorstellungskraft und Transformation zulässt. Dabei führe ich Sie durch den kreativen Schreibprozess – den Inhalt leisten Sie. Hilde Domin spricht von dreierlei Mut, den ein/e Lyriker(in braucht: Mut zum Sagen, Mut zum Benennen und Mut zum Rufen.