Ich glaube an die kreative Schaffenskraft und das im weiten Sinne künstlerische Potenzial eines jeden Menschen. Ich glaube an Flow-Erlebnisse, an das Lernen durch kunstbasierte Prozesse und daran, dass diese in der Lage sind, Neues in die Welt zu bringen. Ich glaube daran, dass kunstbasierte Interventionen ressource-, lösungs-, entwicklungs- und veränderungsfördernd wirken, dass sie gemeinschaftsbildend sind und Lernzuwachs für das Leben bereit halten.

Meine berufliche Verortung sowohl im kaufmännischen, wirtschaftswissenschaftlichen Bereich, im Systemischen Coaching, in Training, Beratung und Lehre, und zum anderen im Umfeld der „Expressive Arts“ ermöglicht mir eine interdisziplinäre Herangehensweise an die Anliegen meiner Klienten. Mit Hilfe der Handwerkzeuge der „Expressive Arts“ stelle ich Arbeitsformen bereit, die äußerst effektiv und in der Lage sind, kognitive, bewertende, einordnende Denkschemata abzulösen, und zwar durch aus nicht-linearem Lernen entstandenen Veränderungsprozessen.

Je nach Anliegen, Arbeitsbereich und Zielgruppe eröffne ich kunstorientierte Handlungs- und Erprobungsräume in Einzel- oder gemeinschaftsbildenden Gruppensettings. Dabei stelle ich Ihnen Möglichkeiten des Ausprobierens, dezentriert vom eigentlichen Thema oder Anliegen, mit diversen Materialien und künstlerischen Medien an.

Die künstlerischen Medien sind z.B. Bildende Kunst, Poesie, Bewegung, Performance, Musik und Stimme. Durch Intermediale Wechsel nutze ich mehrere Medien als Referenzsysteme, d.h. ein von Ihnen hergestelltes Werk dient als Ideengeber für Ihr Werk innerhalb eines weiteren künstlerischen Mediums. Ich begleite Sie durch Reflektionsphasen, Ästhetische Werkbetrachtungen, Phasen der Anreicherung Ihres Werkes und die neuerliche Brückenbildung in den Alltagskontext. Diese Art künstlerischer Arbeit ist durch z.T. ungewohntes Ausprobieren gekennzeichnet und ebnet den Weg für Transformationsprozesse, die durch Probehandeln ermöglicht und leicht in den Alltagskontext übertragen werden können. Diese Art des nicht-linearem Lernens, das durch Bezüge zwischen Anliegen, und künstlerischem Prozess und Werk hergestellt wird, kann für private und berufliche, organisationsbezogene und schulische Umgebungen gleichermaßen eingesetzt werden.

Mein Motto ist:

Low skill – high sensitivity!

Das heißt, ich arbeite mit der sensitiven, ästhetischen Wahrnehmung und einer phänomenologische Betrachtungsweise und fördere die Sensibilisierung für Atmosphäre und Resonanz. Es geht folglich nicht um künstlerische Qualitätsansprüche, Vorkenntnisse und Begabungen etc.

Ihre Selbstbestimmung, Partizipation, Neugier und Lust auf spielerische kunstbasierte Interventionen sind mir wichtig. Dabei gehe ich stets entwicklungs- und/oder lösungs- und ressourceorientiert vor. Ich gehe unvoreingenommen und auf Augenhöhe ausgerichtet, zugleich Rahmen gebend in kunstbasierte Begegnungen; ich habe einen speziell auf Ihre Bedürfnisse und Anliegen zugeschnittenen Prozess-Fahrplan, den ich bei Bedarf flexibel und situativ jeweils anpasse: I go with the flow!